TOMS Krimitreff

Autor Thema: Donna Andrews  (Gelesen 6061 mal)

Cornelia

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Donna Andrews
« am: 24. April 2010, 07:37:12 »
Donna Andrews wurde in Yorktown, Virginia geboren, wo sie auch ihre Meg Langslow-Reihe angesiedelt hat. Für ihren ersten Roman »Murder with Peacocks« wurde sie unter anderm mit dem Agatha-Award, dem Anthony-Award, dem Barry Award, dem St. Martin’s Press Malice Domestic Award für den besten traditionellen Kriminalroman und dem Romantic Times Award für den besten Debütroman ausgezeichnet. Donna Andrews lebt heute Reston, Virginia.

Ihre Stärke ist es amüsante Krimis zu schreiben, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffen ;) :

Die Serie um Meg Langslow, einer Schmiedin

1. Falscher Vogel fängt den Tod
            Murder with Peacocks
2. Alle Vögel sind schon tot
            Murder with Puffins
3. Schräge Vögel sterben schneller
            Revenge of the Wrought Iron Flamingos
4. Böse Vögel lassen Federn
            Crouching Buzzard, Leaping Loon

Noch nicht in deutscher Sprache erschienene Langslows:

- We’ll Always Have Parrots
- Owls Well That Ends Well
- No Nest for the Wicket
- The Penguin Who Knew Too Much
- Cockatiels At Seven
- Six Geese A-slaying

In Deutschland noch gänzlich unbekannt, die Serie um Turing Hopper eine virtuelle Intelligenz mit kriminalistischem Gespür.
Hört sich ziemlich abgefahren an, keine Ahnung, ob es jemals hier verlegt wird.

Hiervon sind erschienen:

- You’ve Got Murder
- Click Here For Murder
- Access Denied
- Delete All Suspects

Vielleicht möchte jemand noch der Autorenhomepage (englisch) eine Besuch abstatten:

http://www.donnaandrews.com/
« Letzte Änderung: 24. April 2010, 07:38:45 von Cornelia »

Offline Pandora

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Re:Donna Andrews
« Antwort #1 am: 24. April 2010, 08:28:34 »
Hi Cornelia,

also meinen Geschmack treffen die Bücher von Donna Andrews. Habe "Falscher Vogel fängt den Tod" verschlungen (lässt sich ja auch flüssig lesen) und "Alle Vögel sind schon tot" subbt bei mir in den "wohlgeordneten"  ;D Substapeln rum! Wird jetzt wohl einen Stapel aufrutschen  :rofl
 
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Cornelia

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Re:Donna Andrews
« Antwort #2 am: 24. April 2010, 08:37:06 »
Mal abgesehen vom flüssigen Lesen, wie gut hat es dir in einer Skala von 1-10 Kartoffeln gefallen?

Gab es irgendetwas, was du besonders positiv fandest?

Offline Trixie

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Re:Donna Andrews
« Antwort #3 am: 24. April 2010, 11:24:19 »
Hallo,

ihr erinnert mich daran, daß ich auch noch die nächsten Fälle von Meg in meinem SUB liegen habe. Wenn ich meine momentane Phase, in der es so gut läuft mit Liebesromanen, beendet habe, werde ich mir auch den zweiten Fall greifen. Ist eine tolle Terrassen- oder Gartenlektüre.

Gruß,
Trixie
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Cornelia

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Re:Donna Andrews
« Antwort #4 am: 24. April 2010, 17:03:30 »
Trixie, du bist doch Originalsprachenleserin, - hast du die in englisch da oder liest du die auf deutsch?

Offline Trixie

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Re:Donna Andrews
« Antwort #5 am: 24. April 2010, 20:33:50 »
Ich lese sie auf Englisch (da sind auch die Bücher billiger  ;) ).
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Cornelia

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Re:Donna Andrews
« Antwort #6 am: 24. April 2010, 21:12:05 »
Dann hatte ich richtig vermutet, Trixie. ;)

Ist schon eine Schande mit dem besseren Preis der englischen Ausgaben. Ob wenigstens die deutsche Aufmachung als kleiner Ersatz dafür etwas besser ist? *grübel*

Obwohl ich die englischen Cover zum Teil nicht gerade prickelnd finde...

Offline Pandora

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Re:Donna Andrews
« Antwort #7 am: 25. April 2010, 09:09:45 »
Oh je Cornelia, da hast Du mich erwischt. Kann mich noch daran erinnern das mir Meg und ihre etwas chaotische Familie unheimlich sympathisch war und das Buch sich wie gesagt fast in einem "Rutsch" hat lesen lassen. Bin mir aber nicht mehr wirklich sicher und denke das ich da durchaus was mit einem anderen Buch vermische! Werde bei Gelegenheit mal in meinen Bücherkartons wühlen und mal wieder etwas reinschmöckern, bevor ich mir den 2.Teil einverleibe.

Zum Thema "englische" Orginale, ich hab hier auch noch ein "The cat who hat 60 whiskers" von Lilian Jackson Braun und hab mich immer noch nicht dran gemacht!!!!
 
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Offline MLena

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Re:Donna Andrews
« Antwort #8 am: 25. April 2010, 09:48:13 »

Ist schon eine Schande mit dem besseren Preis der englischen Ausgaben. Ob wenigstens die deutsche Aufmachung als kleiner Ersatz dafür etwas besser ist? *grübel*


Hallo Cornelia,

ich finde schon, dass die deutschen TB-Ausgaben oft qualitativ besser sind als die englischen bzw. amerikanischen. Mich ärgert immer, dass man das Buch am Rücken oft nahezu brechen muss, um die Zeile bis zur Mitte bequem lesen zu können. Das mag nicht bei allen Verlagen so sein, aber ich hatte es schon häufig ...

Dagegen finde ich z.B. die HC-Ausgaben von den Victoria-Thompson Krimis total schön - die TB-Ausgaben (die amerikanischen) sind furchtbar ;-)

LG
Lena
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Cornelia

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Re:Donna Andrews
« Antwort #9 am: 25. April 2010, 10:03:24 »
Dann ist mein Eindruck der anscheinend billig produzierten amerikanischen Taschenbücher wohl richtig.
Ich finde es immer ein schlechtes Zeichen, wenn sich der Text nicht problemlos bis zur Mitte lesen läßt.
So etwas verleidet einem doch den Lesegenuß, wenn man auf jeder Seite mit den Tücken des Objekts kämpen muß.
Bei manchen deutschen TB-Ausgaben gibt es das auch, kommt aber nicht so häufig vor.

Cornelia

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Re:Donna Andrews
« Antwort #10 am: 25. April 2010, 10:04:56 »
Oh je Cornelia, da hast Du mich erwischt. Kann mich noch daran erinnern das mir Meg und ihre etwas chaotische Familie unheimlich sympathisch war und das Buch sich wie gesagt fast in einem "Rutsch" hat lesen lassen. Bin mir aber nicht mehr wirklich sicher und denke das ich da durchaus was mit einem anderen Buch vermische! Werde bei Gelegenheit mal in meinen Bücherkartons wühlen und mal wieder etwas reinschmöckern, bevor ich mir den 2.Teil einverleibe.

Doch, das mit der chaotischen Familie hast du schon richtig in Erinnerung.
Mir gefällt Megs Vater immer noch am besten.  ;D

Offline Trixie

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Re:Donna Andrews
« Antwort #11 am: 25. April 2010, 10:40:52 »
Stimmt schon, ich muß die amerikanischen Taschenbücher wirklich sehr vorsichtig halten, um den Rücken nicht zu "knittern". Meine Schwester kann das wunderbar - selbst nach dem Lesen sehen die Bücher alle aus wie nie angerührt. Mir gelingt das leider nur selten.
Aber dieser Nachteil ist -für mich persönlich- eher klein und wird eben durch die Vorteile wieder aufgewogen: größere Auswahl, günstigerer Anschaffungspreis, oft handlichere Größe (also wirklich ein Taschenbuch), und man kommt halt, zumindest bei englischer bzw. amerikanischer Literatur viel schneller an die Bücher (wichtig bei Fortsetzungen!) als wenn man auf die Übersetzungen warten muß - zumal sich ja für viele Autoren kein deutscher Verlag finden läßt. Das geht mir z.B. so mit Suzanne Arruda, die ich sehr gern für meine Mutter in Deutsch hätte, da sie kein Englisch kann. Und auch wenn ich meine Krimireihen von Patricia Wentworth (Miss Silver), Phoebe Atwood Taylor (Asey Mayo und Leonidas Witherall) oder Lyn Hamilton (Lara McClintoch) auf Deutsch komplettieren wollte, könnte ich lange warten.
Bei Krimis halten sich in meinem Buchregal im Moment dennoch deutsche und fremdsprachige Ausgaben die Waage, aber über kurz oder lang werden die fremdsprachigen wohl das Übergewicht bekommen, denn die o.g. Faktoren sind mir bei meiner Kaufentscheidung einfach zu wichtig.

Gruß,
Trixie
Viel lesen und nicht durchschauen ist viel essen und nicht verdauen.

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Offline MLena

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Re:Donna Andrews
« Antwort #12 am: 25. April 2010, 11:09:45 »
Hallo Trixie,

ja - ich verstehe deine Argumentation ... und beneide deine Schwester um ihre "Lesefähigkeiten" *schmunzel*.
Im Großen und Ganzen lese ich schon lieber deutsche Ausgaben, aber wenn es sie nicht gibt, ich nicht warten möchte oder der Verlag beschließt, angefangene Serien nicht weiter zu übersetzen, besorge ich mir auch die Originale - dann auch wenn möglich als TB ... die Qualität ist mir dann  nicht so wichtig, vorausgesetzt, der Preis stimmt ..
Was mich viel mehr ärgert, sind schlampig lektorierte Bücher, in denen es vor Rechtschreib- und damit verbunden manchmal auch Logikfehlern "wimmelt", die sich die Verlage aber teuer bezahlen lassen  :motz1

Liebe Grüße
Lena
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