TOMS Krimitreff

Autor Thema: Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi  (Gelesen 11383 mal)

Cornelia

  • Gast
Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« am: 20. März 2010, 19:02:19 »
Bei mir hat der ZDF-Sonntagskrimi schon fast Tradition.

Auch die neue Krimi-Reihe um Inspektor Lewis kann man sich getrost anschauen, auch wenn ich natürlich einen Barnaby vorziehen würde. ;)

Termine der nächsten drei Folgen:

# So 21.3.2010 22.00 Uhr  - Der Kuss des Mondes
# So 28.3.2010 22.00 Uhr  - Wer mit dem Feuer spielt
# So 4.4.2010 21.50 Uhr - Mord in bester Gesellschaft

Etwas zum Inhalt von "Kuss des Mondes":

Während sich Inspektor Lewis und sein Kollege Hathaway auf der nächtlichen Geburtstagsparty der Gerichtsmedizinerin Dr. Hobson etwas fehlplaziert fühlen, werden sie zu einem Einbruch in das nahe gelegene Haus des Literaturdozenten Prof. Stringer gerufen.

Es scheint sich aber um einen blinden Alarm zu handeln. Zumindest fehlt von dem Eindringling jede Spur. Und gestohlen wurde offenbar auch nichts. Dann aber geschehen im beschaulichen Oxford kurz hintereinander zwei Morde, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen und die der Kombinationsgabe der beiden Inspektoren einiges abverlangen werden.

Der spielsüchtige Wartungstechniker Reg Chapman, der in einer berühmten Oxforder Bibliothek arbeitet, wird im Magazin derselben aus kurzer Distanz erschossen. Wenig später wird die Kunststudentin Nell Buckley erschlagen an einem Flussufer gefunden. Von einem Motiv fehlt in beiden Fällen zunächst jede Spur.

Nell Buckley war in Oxford dafür bekannt, dass sie Touristen auf sehr phantasievolle Art durch die Stadt führte und Sehenswürdigkeiten auch dort entdeckte, wo es bislang keine zu geben schien. Inspektor Lewis kannte Nell von manchen ihrer legendären Führungen. Umso betrübter ist er jetzt, den Mord an ihr untersuchen zu müssen.

Nell lebte in einer Clique junger, kunstsinniger Studenten, die sich für die Dichter der englischen Romantik begeisterten, insbesondere für Shelley und dessen Frau Mary, die Autorin des berühmten "Frankenstein". Zu Nells Clique gehört ihr autistischer Freund Philip, ein hochbegabter Maler und Grafiker.

Weder Inspektor Lewis noch Hathaway trauen dem scheuen Mann einen Mord zu. Und schon gar nicht zwei. Es spricht aber einiges dafür, dass beide Taten vom selben Täter begangen wurden. Und vielleicht hätte Philip ja doch ein Motiv. Mit großem Einfühlungsvermögen versucht Hathaway, Philips Vertrauen zu gewinnen und sich in dessen Welt zu orientieren. Weiß der junge Mann vielleicht doch mehr, als es den Anschein hat? Und was ist mit seinen Mitbewohnern?

Ansonsten kann wer Lust hat noch ein wenig auf der ZDF-Homepage stöbern.

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/26/0,1872,7501978,00.html

Cornelia

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Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #1 am: 20. März 2010, 19:09:55 »
Es dürfte den einen oder anderen vielleicht interessieren, daß Whately jahrelang in der Krimireihe um Inspektor Morse mitwirkte.
Ich zitiere:

Die Rolle des Detective Sergeant Robert Lewis verkörperte Kevin Whately von 1987 bis 2000 in über 30 Folgen der britischen TV-Serie "Inspector Morse", die nach Romanvorlagen von Colin Dexter gestaltet war. Mehrere Jahre nach der letzten Folge von "Inspector Morse" war Kevin Whately dann von 2007 bis 2008 in Großbritannien erneut als "Lewis" zu sehen, diesmal als Inspector in der Titelrolle seiner "eigenen" Detektivserie.

Offline mira

  • hat schon einen ganzen Kriminalroman gelesen
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Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #2 am: 22. März 2010, 15:18:47 »
Hallo Cornelia,
habe alle beide gesehen und  fand sie gut.
Schade, daß die Morse-Verfilmungen bei uns nicht gezeigt werden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Unergründlich sind ja die Hinwindungen der Fernsehmenschen.
möge Euch das Leben wohl gesonnen sein, mira

Cornelia

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Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #3 am: 22. März 2010, 18:57:03 »
Oh ja, die Morse-Verfilmungen würde ich auch  sehr gerne sehen und finde es eigentlich schade, daß das ZDF da zeitlich vorgreift.

Die sind bestimmt (hoffe ich) noch einen Tick besser.

Hoffentlich erbarmt sich beim Zweiten jemand unserer.
Vielleicht ist es eine Sache der Rechte, weiß der Himmel.
Man sollte mal anfragen, ob damit in der Zukunft zu rechnen ist.

Offline TOM

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    • TOMS Krimitreff
Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #4 am: 24. März 2010, 19:54:48 »
Hallo ihr beiden   ,

wir gucken auch immer Lewis  und die Serie gefällt uns sehr gut!!

Besonders die humorvollen Dialoge sind wirklich klasse

LG

TOM
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Cornelia

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Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #5 am: 19. April 2011, 15:44:03 »
Ach ja, es laufen wieder neue Folgen von Inspektor Lewis! :)

Die vorletzte Folge habe ich verpaßt aber vergangenen Sonntag "Mörder in eigener Regie" gesehen.

Ich empfehle euch die kommenden Folgen:

So, den 24.04.2011, um 23:15 Uhr - "Eine Frage der Perspektive"

Inhalt:
Kurz nachdem Steve Mullan eine Haftstrafe wegen Trunkenheit am Steuer abgesessen hat, wird er tot in seiner Wohnung gefunden - ertränkt in der eigenen Badewanne. Inspector Lewis erinnert sich, dass Mullan damals in religiösem Fanatismus mit einem Lkw auf den Wagen von Professor Tom Rattenbury aufgefahren war. Dieser hatte sich als überzeugter Atheist wiederholt gegen die Kirche gewandt und liefert sich in Glaubensfragen auch heute noch öffentliche Wortgefechte mit seinem Kollegen, dem Kunsthistoriker Manfred Canter. Bei dem Unfall verletzte Mullan aber nicht Professor Rattenbury, sondern dessen Tochter Jessica, die den Wagen steuerte. Seitdem sitzt die junge Frau im Rollstuhl.

Da der Verdacht nahe liegt, dass Steve Mullan einem familiären Racheakt zum Opfer gefallen ist, konzentrieren Inspector Lewis und Sergeant Hathaway ihre Ermittlungen auf die Familie Rattenbury und ihr gesellschaftliches Umfeld. Unter Verdacht stehen neben Professor Rattenbury auch dessen Frau Cecile sowie deren gemeinsamer Sohn Daniel. Dass der ausgerechnet mit der Tochter des amerikanischen Verteidigungsministers Hope Ransome liiert ist, macht den Fall besonders heikel.

Im Zuge ihrer Ermittlungen stellen Lewis und Hathaway fest, dass das Mordopfer gar nicht Mullan, sondern dessen Mitbewohner Alex Hadley war. Die beiden Freunde hatten die Identitäten getauscht, um Mullan nach seiner Haftentlassung zu schützen und zu einem normalen Leben zu verhelfen. Von Schuldgefühlen geplagt, bittet Mullan die Polizei, an der Aufklärung des Mordes mitwirken zu dürfen. Eine Bitte, die ihm wenig später zum Verhängnis wird. Denn auf der opulenten Geburtstagsfeier von Jessica Rattenbury wird Mullan, der sich heimlich dazugeschlichen hatte, ermordet. Kurz darauf gesteht Jessicas Vater Tom Rattenbury die Tat und begeht Selbstmord.

Die beiden Mordfälle scheinen gelöst. Nur Inspektor Lewis will sich damit nicht zufriedengeben. Sein Instinkt sagt ihm, dass etwas nicht stimmt. Und er wird, wie sich bald herausstellen soll, Recht behalten.
 

So, den 01.05.2011, um 22:15 Uhr - "Ein letzter Blues"

Inhalt:
An einem Sonntagnachmittag werden Inspector Lewis und Sergeant Hathaway damit beauftragt, in einem Fall von Lärmbelästigung zu schlichten. Lewis ist anfänglich wenig begeistert, seinen freien Tag für derlei Banalitäten zu opfern, doch seine Meinung ändert sich schnell, als er erfährt, zu wem der Routinebesuch ihn führt. Kein Geringerer als der ehemalige Schlagzeuger und Star der Rockgruppe "The Addiction", Richie Maguire, stört durch seine Taubenjagd die ländliche Sonntagsruhe seiner Nachbarn. Lewis kennt "The Addiction" noch aus Jugendtagen und ist, ganz anders als sein junger Kollege Hathaway, ein großer Fan der Band. Für ihn wird die Visite zu einer Reise in die eigene Vergangenheit.

Als die Ermittler den luxuriösen Landsitz in der Nähe von Oxford betreten, trauen sie ihren Augen nicht. Vor ihnen steht die charismatische Sängerin der Gruppe, Esme Ford, die angeblich vor 35 Jahren Selbstmord beging. Wie sich herausstellt, hatte sie ihren Selbstmord nur inszeniert und sich in die Anonymität zurückgezogen. Jetzt will die ehemalige Frontfrau die Band reaktivieren und an die Erfolge von damals anknüpfen. Damit stößt sie bei ihren Bandkollegen aber auf unterschiedliche Reaktionen.

Lewis schwelgt noch in Erinnerungen, als er und Hathaway mit dem Tod des jugendlichen Heimbewohners Lucas Emerton konfrontiert werden. Das Ungewöhnliche: Der junge Mann wurde offenkundig direkt vor dem Tor zum Maguire-Anwesen überfahren. Schnell geraten die gealterten Mitglieder der Rockband "The Addiction" in Verdacht. Doch der Tod des Jungen scheint, zumindest auf den ersten Blick, ein Unfall gewesen zu sein, die Verbindung zu Maguire reiner Zufall.

Als aber wenig später Bone, der Tontechniker der Band, Opfer eines Mordes wird, beginnt Inspector Lewis, an der Unschuld der ehemaligen Stars zu zweifeln. Nur nachweisen kann er ihnen nichts - weder dem charismatischen Schlagzeuger Richie Maguire, noch dem Gitarristen Franco oder Esme Ford. Auch der Bassist Mack, dessen Gehirn die Drogeneskapaden seiner Jugend nicht ganz unbeschadet überstanden hat, scheint unschuldig zu sein. Oder ist seine Ahnungslosigkeit nur vorgetäuscht? Unterstützung erhoffen sich Lewis und Hathaway vor allem von dem aufbrausenden, recht skurrilen Manager der Band, Vernon Oxe. Doch Oxe steckt mitten in den Vorbereitungen für das Comeback der Kult-Gruppe und ist zunächst keine große Hilfe.

Und als wären zwei Tote nicht genug, müssen sich Lewis und Hathaway kurz darauf noch mit der Ermordung von Samantha Wheeler beschäftigen, einer Musik-Professorin an der Universität, die man erdrosselt in ihrem Arbeitszimmer gefunden hat. Lewis und Hathaway beginnen sich mehr und mehr zu fragen, ob und wie die drei Morde zusammenhängen.


Cornelia

  • Gast
Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #6 am: 22. April 2012, 19:06:12 »
Das Zweite strahlt ab heute wieder vier neue Folgen von Inspektor Lewis aus!

Hier etwas mehr Info:

ZDF, Sonntag, 22.04.2012 22:00 - 23:30 Uhr - "Auf falscher Fährte"

Inhalt:
In einem Doppeldeckerbus, der an der Endstation in Oxford eingetroffen ist, wird die Leiche von Dr. Stephen Black entdeckt. Wie es aussieht, ist der Kunsthistoriker keines natürlichen Todes gestorben.

Während Inspektor Lewis die Recherchen aufnimmt, wird sein Assistent auf ein Landgut gerufen. Dort hat es im Zusammenhang mit einem Historienspiel einen Zwischenfall gegeben. Offenbar hat einer der Mitwirkenden nicht mit Platzpatronen, sondern scharf geschossen. Es gab aber nur einen Leichtverletzten. Der Besuch auf dem malerisch gelegenen Landgut der Familie Mortmaigne wird für James Hathaway zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, denn er ist als Sohn des damaligen Verwalters dort aufgewachsen.

So trifft er auf dem Landgut nicht nur seinen ehemaligen Spielgefährten Hopkiss, der heute dort als Butler arbeitet, sondern auch den Gutsherren Augustus Mortmaigne und dessen attraktive Tochter Scarlett, die noch immer ein Auge auf Hathaway zu haben scheint, obwohl ihre Hochzeit mit einem reichen arabischen Geschäftsmann längst beschlossene Sache ist. Während es zwischen Hathaway und Scarlett zu knistern beginnt, findet sich in der benachbarten Kapelle die Aktentasche des ermordeten Dr. Black. Der Mann war offenbar vor seinem Tod noch auf dem Gut. Fragt sich, was er dort wollte und ob er auch dort ermordet und erst nachträglich in den Autobus gesetzt worden ist.

Weder der Gutsherr Mortmaigne noch seine zweite, deutlich jüngere Frau Selina noch deren vermeintlicher Liebhaber Philipp Coleman können viel zur Aufklärung dieser Fragen beisteuern. Hier übt man sich bei Aussagen in höflicher Zurückhaltung. Dann aber wird der derzeitige Verwalter des Gutes, Mr. Grahame, ermordet. Dessen Tochter Briony ist ebenso erschüttert wie verwirrt. Unterstützung bekommt sie von Titus, dem Sohn des Gutsherrn, der sich in Briony verliebt hat.

Endlich stoßen Lewis und Hathaway auf eine heiße Spur. Manches deutet darauf hin, dass der ermordete Mr. Black ein Verhältnis mit der seit langem spurlos verschwundenen Mrs. Grahame gehabt haben könnte. Wie aber passt all das zusammen? Erst stirbt der Liebhaber, dann der betrogene Ehemann? Hat der betrogene Gatte seinen Widersacher aus dem Weg geräumt und sich dann selbst gerichtet? Die Indizien deuten in eine andere Richtung. Mr. Black war, wie die Recherchen in Oxford nahelegen, seit langer Zeit auf der Suche nach einem sagenhaften Schatz, den er irgendwo versteckt auf dem Gut der Mortmaignes vermutete. Ist er diesem Schatz zu nahe gekommen und musste deshalb sterben? Wie aber fügt sich der Tod des Verwalters Grahame in diese Theorie?

Während Hathaway eher vergebens versucht, Informationen aus seiner Jugendliebe Scarlett herauszubekommen, steht Lewis kurz davor, das Familiengeheimnis der Mortmaignes zu enthüllen. Je näher er der Aufklärung kommt, umso größer wird die Gefahr, dass es nicht bei den zwei Opfern bleiben wird.


ZDF, Sonntag, 29.04.2012 22:00 - 23:30 Uhr - "Unter dem Stern des Todes"

Inhalt:
n der Sternwarte der ehrwürdigen Oxforder Universität wird Professor Andrew Crompton tot aufgefunden. Offensichtlich ist er dort eine steile Treppe hinuntergestürzt. Die Gerichtsmedizinerin Dr. Laura Hobson hat jedoch ihre Zweifel, ob es sich dabei um einen Unfall handelt. Es gibt Indizien, die den Verdacht nahelegen, dass Prof. Crompton zuvor eine tätliche Auseinandersetzung hatte und möglicher-weise geschubst worden ist. Und damit ist dies ein Fall für Inspektor Lewis und seinen Assistenten Hathaway.

Prof. Crompton war ein angesehener Historiker und begeisterter Hobby-Astronom. Seine Ehe mit Isobel galt als gut und stabil. Zu seinem Freundeskreis zählen die Astrophysikerin Gwen Raeburn und ihr Gatte, der bekannte Komponist Arnold Raeburn, der sich mit einem Oxforder Amateurorchester, in dem auch Laura Hobson mitwirkt, gerade in den Proben zu einem Konzert befindet. Inspektor Lewis sieht darin eine willkommene Gelegenheit, Laura Hobson quasi undercover für seine Zwecke einzusetzen. Vielleicht erfährt sie ja etwas, das bei offiziellen Vernehmungen ungesagt bliebe.

Erste Verdachtsmomente ergeben sich gegen Cromptons Studenten Jez Haydock und den zwielichtigen Hausmeister der Universität Roger Temple, dessen an Demenz leidender Vater sich in seinem verwirrten Zustand sehr rätselhaft über den Ermordeten geäußert hat. Roger Temples Gattin Babs wiederum ist bei den Cromptons seit langem als Haushälterin beschäftigt.

Aufschluss über das Motiv des Mörders könnte möglicherweise ein Pater liefern, den Crompton kurz vor seinem Tod aufgesucht hatte. Der Pater aber beruft sich auf sein Beichtgeheimnis. So bleibt Lewis und Hathaway nichts weiter übrig, als weiter intensiv im Umkreis des Ermordeten zu ermitteln. Dazu gehört die Ärztin Ella Ransome, die sowohl die Hausärztin von Isobel Crompton, der Witwe des Ermordeten, als auch des demenzkranken Ted Temple ist. Dessen Sohn, der Hausmeister Roger Temple, ist offenbar kurz zuvor von einem Unbekannten angegriffen worden und spielt den Vorfall aber gegenüber Lewis herunter. Wie passt all das zusammen? Und wer zieht hier die Fäden?

Könnte es sein, dass es sich bei dem Mord um eine Eifersuchtstat gehandelt hat? Hatte Prof. Crompton vielleicht doch ein Verhältnis mit der attraktiven Hausärztin Dr. Ella Ransome? Oder gar eines mit der Komponistengattin und Astrophysikerin Gwen Raeburn? Dann stünde Isobel Crompton auf der Liste der Verdächtigen ziemlich weit oben. Oder findet sich das Motiv eher im Zusammenhang mit den Forschungen des Professors? Dessen Student Jez Haydock jedenfalls verwickelt sich mehr und mehr in Widersprüche.

Während Lewis und Hathaway noch die verschiedenen Optionen auf ihren möglichen Wahrheitsgehalt durchspielen, wird die Ärztin Dr. Ella Ransome auf offener Straße ermordet.

Und wenn Lewis und Hathaway jetzt auch noch nicht wissen, welches Motiv hinter dieser Tat steckt, scheint doch eines gewiss zu sein: Beide Morde hängen eng miteinander zusammen. Aber noch fehlt das entscheidende Mosaik, das alles zu einem Bild fügt.


Falls ihr sie euch anschaut: Viel Spaß dabei!  :yes
« Letzte Änderung: 22. April 2012, 19:08:29 von Cornelia »

Cornelia

  • Gast
Re:Inspektor Lewis - Der Oxford-Krimi
« Antwort #7 am: 22. April 2012, 19:12:48 »
Der Übersichtlichkeit halber Folge drei und vier in einem zweiten Beitrag:

ZDF, Sonntag, 06.05.2012 22:05 - 23:35 Uhr - "Die Alles-oder-Nichts-Frage"

Inhalt:
Unter der Leitung des Veranstalters und selbsternannten Moderators Marcus Richards trifft sich in Oxford eine Gruppe von Quiz-Fans, die das Wochenende miteinander verbringen will. Die Teilnehmer treten in sechs Zweierteams gegeneinander an und müssen ungewöhnliche Fragen aus den verschiedensten Wissengebieten beantworten. Dem Siegerteam winkt ein Scheck in Höhe von 5.000 Pfund.

Zu den Kandidaten zählt der so belesene wie eitle Ethan Croft, der vor Jahren noch selbst Dozent in Oxford war, die Universität aber aus nicht näher geklärten Umständen unehrenhaft verlassen musste.

Als Ethan Croft bereits in der ersten Nacht einem Mordanschlag zum Opfer fällt, treten Inspektor Lewis und sein Assistent Hathaway auf den Plan. Beide hatten für dieses Wochenende eigentlich ganz andere Pläne und sind deshalb nicht gerade allerbester Stimmung, als sie mit den Vernehmungen der Quizkandidaten beginnen.

Hathaway war auf einem Open-Air-Konzert, auf dem ihm gleich zu Beginn jemand seine Lieblingsgitarre aus dem Auto gestohlen hat, und Lewis hatte offenbar eine heimliche romantische Verabredung mit Dr. Laura Hobson, aus der nun vermutlich nichts werden wird. Nach Lage der Dinge besteht immerhin kein Zweifel daran, dass der Mörder aus dem überschaubaren Kreis der Kandidaten stammen muss.

Zwischen den Teams gibt es, wie sich schnell herausstellt, jede Menge Konkurrenz und Neid. Aber liegt darin auch das Mordmotiv? Ethan Croft galt als Frauenheld, und bei einer der Quizkandidatinnen, der eher farblosen Robyn Strong, die Ethan schon als Teenager vergebens angehimmelt hatte, könnte es zu einer Kurzschlussreaktion gekommen sein. Ethan nämlich fand deren Quizpartnerin Eve Rigby offenkundig deutlich attraktiver. Aber auch die restlichen Kandidaten des Quizwochenendes könnten als Täter infrage kommen.

Da die Verdächtigen das Haus auf Lewis' Anweisung hin nicht verlassen dürfen, bevor der Fall geklärt ist, beschließt Quizmaster Richards, in den Vernehmungspausen mit dem Quiz fortzufahren, um die Atmosphäre etwas aufzulockern.

Dann geschieht ein zweiter Mord. Das Opfer ist die attraktive Eve Rigby. Obwohl es auf den ersten Blick so aussehen mag, als wäre in beiden Fällen Eifersucht oder Konkurrenzneid das Tatmotiv, wächst in Inspektor Lewis der Verdacht, dass das Motiv des Täters ein ganz anderes sein könnte.

Schritt für Schritt kommen Hathaway und Lewis dem Doppelmörder auf seine raffinierte Schliche. Der aber wähnt sich ganz offenbar noch immer in Sicherheit. Bis Lewis ihm nachweisen kann, dass selbst der klügste Kandidat an einem winzigen Detail scheitern kann.


ZDF, Sonntag, 13.05.2012 22:05 - 23:35 Uhr - "Die Geister, die ich rief"

Inhalt:
Als die Rechtsmedizinerin Laura Hobson an einem nebligen Oxforder Novemberabend an einen Tatort gerufen wird, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es sich bei dem Opfer um ihre Freundin Ligeia Willard handelt, eine Molekularbiologin, mit der und der gemeinsamen Jugendfreundin Ellen Jacoby sie sich an diesem Abend zum Essen treffen wollte. Ligeia Willard, die als Stammzellenforscherin heftiger öffentlicher Kritik ausgesetzt war, wurde kaltblütig ermordet. Stammt der Mörder möglicherweise aus dem Kreis radikaler politischer Aktivisten?

Während Hathaway und Lewis die Untersuchungen aufnehmen, geschehen gar nicht weit entfernt seltsame Dinge. In einer studentischen Wohngemeinschaft entdecken die Studenten makabere Botschaften an ihrem Kühlschrank, unter anderem auch die rätselhafte Botschaft: "Sucht Mary Gwilliam". Ursula van Tessel, die als Medium arbeitet, wird von den Studenten um Hilfe gebeten. Wenig später wird die Studentin Rowena in eben dieser Wohngemeinschaft ermordet aufgefunden. Deren Nachbarn, das junge Ehepaar Vince und Charlotte, können leider nur ungenaue Zeugenaussagen machen, die Lewis zunächst wenig weiterhelfen.

Dr. Laura Hobson, die von Inspektor Lewis mit diesem Mordfall konfrontiert wird, ist erschüttert - weniger über die Tatumstände, als darüber, dass es sich bei dem Tatort um jenes Haus handelt, in dem sie selbst vor vielen Jahren als Studentin mit ihren beiden Freundinnen Legeia Willard und Ellen Jacoby gelebt hatte. Nun hat es Inspektor Lewis nicht nur mit zwei rätselhaften Morden zu tun, sondern auch mit dem leisen Verdacht, dass seine gute Freundin Laura Hobson persönlich involviert sein könnte.

Die leitende Kriminalbeamtin Innocent muss Lewis und Hathaway wohl oder übel dazu auffordern, auch Ermittlungsschritte gegen Laura Hobson nicht länger auszuschließen. Für Lewis und Hathaway scheint es klar zu sein, dass das Motiv zu beiden Morden in Laura Hobsons Vergangenheit zu suchen ist. Bei ihren Ermittlungen in Lauras Freundeskreis stoßen sie auf Alec Pickman, der heute als Künstler auf einem Hausboot lebt und seine Zeit damit zu verbringen scheint, seine Erinnerungen im Alkohol zu ertränken.

In welchem Verhältnis stand er zu Laura Hobson und ihren Freundinnen? Als sich endlich eine Spur zu der rätselhaften Mary Gwilliam findet, ist es leider zu spät. Die zurückgezogen lebende, pensionierte Krankenschwester ist unlängst ebenfalls einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Sie arbeitete in einer inzwischen längst geschlossenen Klinik, die sich auf Adoptionen spezialisiert hatte. Und die Indizien deuten darauf hin, dass Laura Hobson dort als junge Frau Zwillinge entbunden hat.

Für Inspektor Lewis, der nach wie vor fest an Lauras Unschuld glaubt, wird der Fall immer mysteriöser. Wenn er auch noch nicht weiß, wie hier alles miteinander zusammenhängt, so ahnt er doch, dass seine Überzeugung, dass Laura Hobson niemals eines Mordes fähig wäre, nur einen Schluss zulässt: Irgendwo lauert ein skrupelloser Mörder, der eine Rechnung aus der Vergangenheit zu begleichen sucht. Und niemand anderes als Laura Hobson könnte sein nächstes Opfer sein.