Wasser zu Wein

Autor: Anne Chaplet
Verlag: Kunstmann
ISBN: 3-88897-213-2
erschienen: 1999
Inhalt: Paul Bremer erhält Post von einem Anwalt. Er erbt bei Ableben seines Onkels zwei Weinberge in Wingarten am Rhein. Bremer macht sich auf nach Wingarten, um den Onkel noch einmal zu besuchen, was er lange schon nicht getan hat. Aber die heile Welt in Wingarten trügt. Denn Pauls alter Freund, August Panitz, ein anerkannter Weinexperte, wettert bei jeder Gelegenheit über Weinpanscher und Betrug. Dann stirbt auf einer gut besuchten Weinprobe Alain Chevaillier, ein Kollege von Panitz, auf mysteriöse Weise. Kurze Zeit später fällt ein weiterer Weinkritiker von einem Balkon und stirbt. Was steckt hinter den Todesfällen?
Bewertung: Auch der zweite Kriminalroman von Anne Chaplet ist wieder ein rasanter und spannender Kriminalroman. Chaplet ist eine Meisterin der Erzählkunst, die es versteht, die Leser in ihren Bann zu ziehen. Und die beschriebenen Orte der Handlungen haben so ein gewisses Etwas, was man sonst nur von englischen oder italienischen Romanen kennt. Ein wahrer Genuss!!!
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26.11.00 © Thomas Fink
Inhalt: Paul Bremer, der sich inzwischen in Klein-Rhoda sehr gut eingelebt hat, bekommt eines Tages einen Brief, der ihn zum Besitzer von zwei Weinbergen in Wingarten macht. Er reist in seine Vergangenheit zu seinen früheren Freunden. Er kommt pünktlich zur Weinprobe im traditionsreichen Hotel „Traube“ und steht plötzlich mitten im Geschen. Der Weinkenner stirbt unter mysteriösen Umständen und kurze Zeit später fällt ein weiterer Gourmet bei einer Weinprobe vom Balkon einer nahegelegenen Burg. Karen Stark, auf gezwungenen Genesungsurlaub, wegen eines gebrochenen Beines , sucht die Rätsels Lösung im fundamentalen Missverhältnis und der ermittelnde Hauptkommissar Gregor Konsinski sieht die Lösung in handfesten Motiven....
Bewertung: Dieser zweite Paul-Bremer-Krimi hat mir besser gefallen wie der erste „Carususo singt nicht mehr“. Etwas klarer sind die Verhältnisse in Klein-Rhoda und der ehemaligen Heimatstadt Wingarten. Auch ist der Handlungsstrang, der durch einen ständigen Wechsel zwischen Klein-Rhoda und Wingarten durch Gegenwartsgeschehen einfacher zu begreifen, als das ständige abschweifen in die Vergangenheit Paul Bremer. Auch hat Anne Chalpet ein wenig das Beschreiben des Gefühlslebens von Paul Bremer eingeschränkt was zwar interessant aber nicht von Bedeutung ist. Fast konnte ich die Weine schmecken, die bei der Weinprobe in Wingarten auf der Karte standen und die Spannung spüren die herrschte von August Panitz in seinem öffentlichen Kreuzzug die örtlichen Winzer. Wenn sich Anne Chaplet weiterhin steigert wird der Nächste Roman „Nichts als die Wahrheit“ ein Hochgenuss!
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08.01.2003 © Silke S.
Mira