Tote lügen nicht

Autor: Kathy Reichs

Verlag: Goldmann  

ISBN: 3-442-35226-6    

erschienen: 2000 deutsch (von Thomas A. Merk)                                                           1997 englisch

 

Inhalt:  Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im gerichtsmedizinischen Institut wird die Anthropologin Tempe Brenan immer dann zu Rate gezogen, wenn die Mordkommission mit ihrem Latein am Ende ist. So auch in diesem Fall: Die Leiche der 23jährigen Isabelle Cagnon, die zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, gibt Rätsel auf. Schnell entdeckt Tempe Parallelen zu einem ein Jahr zurückliegenden Mord an einer jungen Frau, was in ihr den Verdacht auf Serienmord aufkommen lässt. Doch Detective Luc Claudel glaubt ihrer Theorie nicht. Durch Nachforschungen auf eigene Faust macht sich Tempe nicht nur Claudel zum Feind, sondern provoziert auch die Wut des Killers. Sie, ihre Freundin Gabby sowie ihre Tochter Katy geraten in tödliche Gefahr.

Umschlagtext :  Tempe Brennan hat einen Knochenjob. Als forensische Anthropologin am gerichtsmedizinischen Institut von Montreal landen tagtäglich die unterschiedlichsten Leichen auf ihrem Labortisch. Doch als sie einem Serienmörder auf die Spur kommt, wird es auch für sie selbst gefährlich... "Ein brillanter Roman, den man einfach nicht mehr aus dem Hand legen kann!" Minette Walters "Dieser Thriller berührt und fesselt nicht nur, sondern erzählt auf verstörende Weise von der Macht des Bösen." Der Spiegel

Bewertung: Auf der Suche nach vergleichbarem Lesestoff zu Patricia Cornwell stieß ich auf Kathy Reichs ersten Roman „Tote lügen nicht“, als Erstlingswerk gewiss beeindruckend, aber wer von Cornwell verwöhnt ist, wird hier enttäuscht. Reichs Story hat noch deutliche Längen, ist etwas verworren und die Nebenhandlung über das Privatleben der Hauptfigur Tempe Brennan fesselt auch nicht. Was die Spannung eines Buches und das Entwerfen einer interessanten Story und Nebenhandlung ausmacht, kann Reichs sich bei Cornwell noch was abschauen. „Tote lügen nicht“ ist bestimmt kein Buch, das einem den Schlaf raubt, aber gewiss ein vielversprechender erster Versuch...

19.04.2001 © Sandra

Andrea

Silke N.

Silke S.

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