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Lohengrins Grabgesang
Verlag: Emons ISBN: 3-89705-186-9 erschienen: 2001 deutsch Inhalt: Auf dem Turnierfeld in Kleve wird im Frühsommer 1350 eine Leiche gefunden. Es ist die der Wirtstochter Anna Zwerts. Da sie grausig zugerichtet ist , kommen natürlich schnell Gerüchte und Spekulationen auf, dass es sich hierbei um einen Ritualmord der Juden handelt. Da die Ermittlungen nicht weiter kommen, beschließt der Magistrat von Kleve, alle männlichen Einwohner auf eine Beschneidung zu untersuchen. Für Annas ehemaligen Freund Marci di Montemagno ein fataler Beschluss. Da er ohnehin schon als Verdächtiger gilt, fürchtet er nun, dass seine Beschneidung ihm zu Verhängnis wird. Er beschließt den Mörder auf eigene Faust zu ermitteln. Es wird ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit, aber er bekommt unerwartete Hilfe. Doch dann geschieht noch ein weiterer Mord. Bewertung: Lohengrins Grabgesang ist ein hervorragender historischer Kriminalroman. Spannend bis zur letzten Seite und mit vielen überraschenden Wendungen. Noske schafft es exzellent , zwei unabhängige Handlungsstränge spannend zu vereinigen. Das Buch ist wunderbar geschrieben und man kann es durch seinen Erzählstil kaum aus der Hand legen. Auch die Atmosphäre die Noske in Lohengrins Grabgesang aufbaut, ist wunderbar gelungen. Nur das Ende hätte meines Erachtens ein bisschen detaillierter sein können. Ein Muss für alle Leser historischer Kriminalromane, denn Noske braucht den Vergleich mit bekannten Autoren dieses Genres nicht zu scheuen.
31.08.2001 © Thomas Fink |