Hundstage

Autor: Alicia Gimenez-Bartlett

Verlag: Unionsverlag    

ISBN:  3-293-20196-2  

erschienen: 2001 deutsch (von Sybille Martin)                                                                1997 spanisch

Inhalt: Inspectora Petra Delicado und Subinspector Fermin Garcon müssen den Mord an einem unbekannten Mann aufklären. Einziger Zeuge: ein zotteliger Hund. Petra Delicado adoptiert diesen Hund und muss sich erst einmal mit der Welt der Hunde auseinandersetzen. Dabei lernt sie auch verschiedene Hundeliebhaber kennen, in den einen, einen Tierarzt, verliebt sie sich, und in zwei andere Hundeliebhaberinnen verliebt sich Fermin Garcon. Dabei verlieren sie aber nicht ihren Fall aus den Augen,.....

Bewertung:  Alicia Gimenez-Bartlett hat mit "Hundstage" einen wirklich sehr guten Kriminalroman geschrieben. Die beiden so unterschiedlichen Protagonisten geben dem Krimi erst die richtige Würze. Hundeliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, was aber nicht bedeutet, dass das Kriminalistische in den Hintergrund tritt. Ein Buch, dass ich nur empfehlen kann und das Lust auf mehr macht, denn der Leser möchte doch mal wissen, wie es weitergeht zwischen den beiden Protagonisten!

 14.04.2001 © Martina Fink

Inhalt mit Bewertung: In ihrem zweiten Roman „Hundstage“ haben es Inspectora Petra Delicado und Subinspector Fermin Garzon mit der Leiche eines ehemaligen Hundefängers und dessen Hund zu tun. Sie kommen dabei einem groß angelegten Betrug auf der Spur, wenngleich der Mord andere Motive hat. Ähnlich ihrem ersten Roman „Spanische Blumen“ hinterlässt der Roman einen zwiespältigen Eindruck: Einerseits erzählt Gimemenz-Bartlett wieder witzig-ironisch und gibt uns einen hintergründigen Einblick in den wirtschaftlichen Handel mit Hunden und die Psychologie der Hunde-Liebhaber. Andererseits konkurriert die kriminelle Handlung mit den privaten Problemen der beiden Protagonisten: Petra Delicado verliebt sich in einen Tierarzt, den sie während der Ermittlungen kennen lernt, und Fermin Garzon ist in zwei Hundeliebhaberinnen zugleich verliebt. Darüber gerät der Plot manchmal arg in Vergessenheit.

Nach meinem Eindruck schreibt Gimemenz-Bartlett eigentlich keine Kriminalromane. Damit reden ich nicht denen das Wort, die die Gattung Kriminalroman ausschließlich auf die Aufklärung von Verbrechen reduzieren wollen. Ein guter Krimi ist vor allem gute Literatur; die Verengung auf die Gattung hat oft andere Gründe. Gimemez-Bartlett packt ihre Romane voll mit Milieustudien, der Skizzierung eines Reifungsprozesses und der Beschreibung der heutigen spanischen Gesellschaft. Darüber geht die Balance verloren und zurück bleibt eine Konvolut begonnener, aber nicht zu Ende gebrachter Handlungsstränge. Andere mögen diese Offenheit begrüßen, weil sie Lust macht, auf weitere Delicado/Garzon-Romane. Das trifft aber nicht auf mich zu !! Deshalb von mir

26.06.2001 © Claus

Inhalt: Zwischen Inspectora Petra Delicado und Subinspector Garzón aus Barcelona herrscht dicke Luft. Die eigenen Beziehungstangos bereiten ihnen Kopfzerbrechen, beide verlieben sich in die falschen Partner, und beiden haben gute Gründe, sich gegenseitig zur Hölle zu wünschen. Aber dann wird ein Mann erschlagen, und als einzigen Zeugen gibt es nur einen zotteligen Hund. Das ungleiche Paar muss trotz allem die Zusammenarbeit meistern und beginnt, im dubiosen Milieu seltsamer Hundeliebhaber zu ermitteln.

Bewertung: Hundebesitzer werden die Ermittlungsfehler mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, den anderen wären vermutlich die selben Fehler passiert. Je nach dem wer das Buch in die Hand bekommt einen hochnäsigen oder sehr gespannten Gesichtsausdruck. Ein Buch das Krimiliebhaber spalten könnte.

23.03.2003 © Mira

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