TOMS Krimitreff

Autor Thema: Trixie liest  (Gelesen 16659 mal)

Offline Trixie

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Re:Trixie liest
« Antwort #15 am: 12. Mai 2011, 20:54:37 »
Hallo,

ich bin immer noch voll auf der Krimiwelle und lese neben dem Elizabeth Peters (Der geheimnisvolle Schrein) parallel

Charlotte MacLeod: Aus für den Milchmann und auf der Terrasse
Sujata Massey: Die Tote im Badehaus. Es ist der erste Fall für Rei Shimura.
Seitdem ich die herrliche Detektiv-Conan-Manga- bzw. Anime-Reihe kenne, wollte ich schon immer mal Krimis lesen, die in Japan spielen. Soweit gefällt er mir auch sehr gut und liest sich schnell.

Gruß,
Trixie
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Re:Trixie liest
« Antwort #16 am: 19. Juni 2011, 11:17:34 »
Seit dem letzten Eintrag habe ich diverse Krimis ausgelesen:

Charlotte McLeod: Aus für den Milchmann. Das ist meines Wissens der letzte Teil der Balaclava-Reihe, was ich leider nicht wußte, als ich ihn mir aus dem Regal zog, denn ein paar Bücher dazwischen habe ich noch nicht gelesen. War jetzt aber nicht sooo schlimm mit der Reihenfolge. Die Geschichte selbst war nicht sonderlich spannend, eben gewohnter Balaclava-Stil, wobei mir hier die altbewährten skurrilen Charaktere wie z.B. Thorkjeld Svenson etwas gefehlt haben.
Dann haben ich mit einigen englischen Cozies weitergemacht:

Lorna Barrett: Bookplate Special, der 3. Teil aus der Booktown Mystery Reihe, und
Maggie Sefton: A Deadly Yarn, ebenfalls ein 3. Teil, diesmal aus der Strickkrimi-Reihe um Kelly Flynn.
Beide Krimis waren nette Unterhaltung und schnell ausgelesen. Komischerweise handelten sie auch beide im Monat Oktober, genau wie mein aktueller Lesestoff

Laura Childs: Death by Darjeeling, der erste Teil aus der Tea-Shop-Mystery-Reihe. Ich habe schon seit längerem ein paar Bücher aus dieser Serie in meinem Regal ungelesen stehen, und jetzt endlich wollte ich sie mal beginnen.
Außerdem lese ich auch noch eine absolute Neuentdeckung, eine "alte" Krimiautorin, die hauptsächlich in den 80er und 90er Jahren schrieb:

Margot Arnold: Exit Actors, Dying. Das ist der erste Teil einer Reihe um eine Anthropologin und einen Archäologen, die in Oxford lehren, aber rund um die Welt an exotischen Orten in Mordfälle geraten. Der vorliegende erste Band spielt übrigens in der Türkei, in Pergamon. Sagt diese Autorin hier irgend jemandem etwas?
« Letzte Änderung: 19. Juni 2011, 12:24:57 von Trixie »
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Re:Trixie liest
« Antwort #17 am: 09. Juli 2011, 12:05:46 »
Hallo,

ich konnte vor einiger Zeit den letzten Band, der mir aus der Leonidas-Witherall-Reihe noch gefehlt hatte, ergattern, und die letzten -sehr kurzweiligen-Tage habe ich daher gelesen:

Phoebe Atwood Taylor: Mit dem linken Bein. War herrlich. Wirklich schade, daß die Autorin diese Reihe sehr kurz gehalten hat, ich könnte noch viel mehr daraus lesen.

Inzwischen habe ich mit dem dritten Teil aus der Meg-Langslow-Reihe angefangen:

Donna Andrews: Revenge of the Wrought-Iron Flamingos.

Außerdem ist mir immer noch nach alten Krimiklassikern, also habe ich mir ein weiteres Buch zurecht gelegt:

Mignon G. Eberhart: Der dunkle Garten.

Erstaunlich, daß ich zwischen der Arbeit im Garten, auf der Terrasse und am Haus, der Verfolgung der Frauen-Fußball-WM und meiner sonstigen Arbeit so gut im Lesefluß bin, denn ich brauche zur Zeit im Schnitt nur drei Tage für ein Buch. Das ist für mich überraschend schnell. Hoffentlich geht's trotzdem so weiter, ich habe nämlich einen Riesen-SUB abzubauen...

Gruß,
Trixie
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Cornelia

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Re:Trixie liest
« Antwort #18 am: 09. Juli 2011, 15:48:22 »
Oh ja, das Buch von Donna Andrews mit den Flamingos habe ich auch schon gelesen. Da wirst du viel Spaß dran haben, Trixie!  :yes

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Re:Trixie liest
« Antwort #19 am: 23. Oktober 2011, 10:56:27 »
Ich habe es gewagt, ein neues Buch anzufangen. Seit Wochen habe ich eine unglaubliche Leseunlust, quer durch die Genres. Ich schaffe bestenfalls ein paar Seiten täglich vorm Schlafen. Aber vielleicht klappt es ja wieder mit einem Krimiklassiker, der neu bei mir eingetroffen ist:

Stuart Palmer: The Penguin Pool Murder.

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Re:Trixie liest
« Antwort #20 am: 04. Januar 2012, 09:33:47 »
Hallo,

ich habe über die Feiertage eine mir neue Krimiautorin aufgetan und mußte die Reihe, die sie schreibt, gleich mal ausprobieren. Es ist

Shamimi Flint: Inspector Singh Investigates. A Most Peculiar Malaysian Murder. Oder der deutsche Titel: Die tödliche Familie Lee.

Ermittler ist in dieser Reihe der singapurische Kriminalinspektor Singh, den es im Laufe der Reihe auch in andere Länder Südostasiens verschlagen wird: Bali, Kambodscha und im ersten Band der Reihe eben nach Malaysia.

Liest sich ganz gut an, die Erzählweise ist bis jetzt eher nüchtern als spannungs- oder sonstwie geladen. Aber es ist interessant, krimitechnisch mal an eine ganz andere Ecke der Welt zu geraten.

Gruß,
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Re:Trixie liest
« Antwort #21 am: 05. März 2012, 12:19:56 »
Ich bin dieses Jahr bislang verstärkt an Krimis dran, und natürlich eher die Klassiker. Am Samstag habe ich

Charlotte MacLeod: Stille Teiche gründen tief

ausgelesen. Wieder ein netter Besuch in Balaclava County mit Peter Shandy und den herrlich schrägen Gestalten, die ich im Laufe der Reihe liebgewonnen habe. Dieser Fall wurde allerdings so ziemlich auf einer Spannungshöhe erzählt, es gab keine richtigen Ausreißer nach oben oder unten. Ansonsten habe ich aber nichts daran zu mäkeln.

Und ich bleibe weiter in der Dumont-Kriminalbibliothek, denn gestern habe ich zu

Ellery Queen: Das ägyptische Kreuz

gegriffen. Mal sehen, wie's wird...

Gruß,
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Re:Trixie liest
« Antwort #22 am: 20. Juli 2012, 10:58:46 »
Hallo alle,

nach wie vor lese ich vorwiegend Krimis in diesem Jahr. Und auch wenn es oft nur sehr langsam vorangeht, liegt das in meinem Fall an der leider mangelnden Zeit für dieses Hobby, denn die Bücher an sich sind einwandfrei.

Zur Zeit bin ich parallel an zwei Krimis dran - einen für den Nachttisch und einen für die Terrasse (auf die ich mich in diesem verregneten Sommer bisher nur zweimal zurückziehen konnte):

Dorothy L. Sayers: Clouds of Witness (=Diskrete Zeugen/ Lord Peters schwerster Fall), den zweiten Fall für Lord Peter Wimsey, bislang ein schöner Klassiker, bei dem es derzeit noch um die Besichtigung des Tatorts und die Befragung der Zeugen in einem Jagdhaus in Yorkshire geht. Sehr schön!

und

Laura Childs: Gunpowder Green (=Picknick für eine Leiche), der zweite Band aus der Tea-Shop-Mystery-Reihe um Theodosia Browning in Charleston. Da bin ich allerdings noch nicht sehr weit (wegen erwähntem Schlechtwetter). Ich hoffe ja, daß sich der Sommer in diesem Jahr noch einstellt...

Gruß,
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Re:Trixie liest
« Antwort #23 am: 29. August 2012, 13:21:13 »
Hallo alle,

mit Gunpowder Green von Laura Childs bin ich nun fertig, und obwohl ich noch am Sayers (Clouds of Witness) dran bin, habe ich vorgestern mit einem weiteren Krimi angefangen, und zwar

Patricia Wentworth: Die anonymen Briefe.

Ich habe nämlich gemerkt, daß ich schon länger nichts mehr von dieser Autorin gelesen habe - kein Wunder, alle Bücher, die ich von ihr hatte, waren bereits ausgelesen, und die anderen Titel gibt es deutsch nur noch gebraucht. Aber da ich im Frühjahr bei medimops fündig geworden war, bot sich mir nun wieder eine Gelegenheit. Und ich komme mit dem Buch auch flott voran. Jetzt bin ich nur neugierig, ob es dem Christie (Die Schattenhand) ähneln wird - beide Krimis haben ja das gleiche Grundthema - Todesfälle in einem Dorf nach dem Erhalt von anonymen Briefen.

Gruß,
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Re:Trixie liest
« Antwort #24 am: 20. Januar 2013, 12:10:43 »
Ich merke gerade, daß ich schon ewig nicht mehr geschrieben habe, was ich lese. Dabei war gerade das vergangene Jahr total krimilastig bei mir!

Na, jedenfalls fängt das neue Jahr bei mir ebenfalls mit einem Krimi aus einer heißgeliebten Reihe an:

Suzanne Arruda: The Crocodile's Last Embrace
Es ist das 6. (und vorerst letzte) Abenteuer für Jade del Cameron in der Kolonie Kenia des Jahres 1921. Liefert bewährte Qualität mit einer Mischung aus einer mysteriösen Mordserie und viel schön verpackte Info über Landschaft, Tierwelt und Kolonialgeschichte von Kenia. Das ist mal wieder eine Serie, der ich lange nachtrauern werde, falls sie tatsächlich nicht weitergeschrieben werden sollte.

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Re:Trixie liest
« Antwort #25 am: 23. Januar 2013, 13:45:22 »
Mit dem Arruda bin ich vergangenen Nacht fertig geworden, er hat mich wieder hervorragend unterhalten und auf Trab gehalten, aber jetzt muß ich mich für eine ganze Weile von Jades Abenteuern in Afrika verabschieden. Hoffentlich schreibt und veröffentlicht Suzanne Arruda in irgendeiner Form die Reihe weiter!

Übergangslos habe ich dann auch gleich einen neuen Krimi begonnen, nämlich den ersten, den ich mir aus Dumonts Digitaler Kriminalbibliothek gekauft habe:

Charlotte MacLeod: Ein Glas voll Mord.

Den habe ich mir gegönnt, weil der als Papierausgabe nur noch gebraucht zu bekommen und dafür geradezu obszön teuer ist.
Wie ich feststellen konnte, führt Macleod auch in der Inspector-Rhys-Reihe ihren leichten Schreibstil fort, den ich von der Balaclava-Reihe so sehr mag. Aber allzu weit bin ich noch nicht, obwohl ich in einem Rutsch ein Fünftel des Buches in kürzester Zeit geschafft habe. Spricht für die Qualität der Schreibe.

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Re:Trixie liest
« Antwort #26 am: 30. Januar 2013, 13:13:04 »
Nach den Stippvisiten in Kenia und Kanada bin ich jetzt auf krimitechnisch auf ganz vertrautem Boden, im englischen Hampshire im Schloß eines Herzogs, wo eine Wochenend-Party den fast schon zu erwartenden Verlauf nimmt, als schon am ersten Abend einer der Gäste an der Dinnertafel zusammenbricht. Das Buch ist:

David Roberts: Sweet Poison, der erste Fall aus der Reihe um Lord Edward Corinth & Verity Browne.

Die Reihe ist in den 1930ern angesiedelt, und neben den Kriminalfällen spielen offenbar auch stets viel Zeitgeschichte und Politik eine große Rolle. Bin mal gespannt, wie es weitergeht, bislang gefällt es mir nicht schlecht, wenn mir auch die etwas stereotype Darstellung einiger Figuren (vor allem die des deutschen Barons, der einer der Gäste ist) schon mit der Stirn runzeln läßt. Offenbar können ausländische Autoren selbst heute noch für alle Deutsche (zumindest jener Zeit) nur einen einzigen Charaktertyp und eine einzige Verhaltensweise vorstellen... :impatient

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Re:Trixie liest
« Antwort #27 am: 19. Februar 2013, 22:37:50 »
Hallo alle,

ich habe Sweet Poison von David Roberts beendet - und bin nicht allzu begeistert von diesem Einstieg in die Reihe um Lord Edward Corinth und Verity Brown. Er war sogar so enttäuschend, daß ich mir zweimal überlegen werde, ob ich ihr noch eine Chance mit einem weiteren Band geben werde. Dazu war die Krimigeschichte darin nicht knifflig genug, trotz vieler Ereignisse kaum Spannung drin und vor allem die Hauptfiguren ziemlich nichtssagend oder unsympathisch für mich.

Viel besser sieht es mit den beiden Krimis aus, die ich danach begonnen habe und an denen ich derzeit dran bin. Es sind

Jessica Fletcher & Donald Bain: A Slaying in Savannah, aus der Reihe "Mord ist ihr Hobby"/ "Murder She Wrote. Das läßt sich doch schon sehr interessant an, weil Jessica wegen des Todes einer alten Freundin nach Savannah gerufen wird, die in ihrem Testament eine merkwürdige Bitte an sie stellt: Jessica soll einen mehrere Jahrzehnte zurückliegenden Mord aufklären, der sich im Haus der verstorbenen Freundin ereignet hatte.... Diese Krimireihe mag ich, weil man mit Jessica Fletcher ganz schön herumkommt (auch in der TV-Serie, die ja derzeit wieder im Fernsehen läuft).

Und dann probiere ich auch noch eine neue Reihe aus, von der ich das erste Buch gratis als Ebook ergattern konnte:
Maria Hudgins: Scorpion House. Hier führt es eine Gruppe von Wissenschaftlern für ein Forschungsprojekt nach Ägypten, genauer nach Theben/Luxor. Eigentlich sollen sie hier ein Felsengrab und die dort gefundene Ausstattung untersuchen, doch bevor noch der erste Arbeitstag beginnt, ist der erste von ihnen tot. Und dabei soll es offenbar nicht bleiben...

Gruß,
Trixie
« Letzte Änderung: 19. Februar 2013, 22:40:47 von Trixie »
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Re:Trixie liest
« Antwort #28 am: 25. März 2013, 13:50:15 »
Nachdem ich dieses Trauerspiel von Wetter nicht mehr länger ohne aufbauende Hilfsmittel ertrage, habe ich am Wochenende Ausschau gehalten nach einer Lektüre, die mich wenigstens übers Lesen außer Haus und womöglich gar in sonnige Gefilde befördern könnte.
Bei meiner Suche nach einem (Cosy-)Krimi, der nach Möglichkeit in den Tropen, der Karibik oder zumindest auf einem Kreuzfahrtschiff handelt, stieß ich auf die Serie einer Autorin, bei der ich mich sofort gefragt habe, wieso sie mir noch nicht zuvor aufgefallen war. Denn nach Lesen der Inhaltsangaben stellte ich fest, daß sie total in mein "Beuteschema" bei Krimis fällt. Es handelt sich um

K.K. Beck (in Deutschland veröffentlich als Katherine K. Beck): Death in a Deck Chair.

Dabei handelt es sich um den ersten Krimi aus der Reihe um Iris Cooper, eine junge Amerikanerin, die in den späten 1920ern in einige interessante Kriminalfälle gerät. Dieser erste Fall  spielt 1927 während einer Atlantik-Überquerung auf dem Passagierdampfer Irenia, aber auch die anderen beiden Titel klangen reizvoll, vielleicht sogar noch reizvoller: Murder in a Mummy Case spielt auf einem kalifornischen Anwesen eines angehenden Ägyptologen, in welchem eine Mumie und Geisterseancen eine Rolle zu spielen scheinen. Und Peril Under the Palms führt Iris Cooper zu ihrer Freundin, einer reichen Zuckerrohrerbin, nach Hawaii. Alle drei Krimis erinnerten mich den Inhaltsangaben nach an schöne alte Krimi-(Film-)Klassiker wie die Reihen um Mr. Moto oder Charlie Chan, kein Wunder also, daß ich zugreifen mußte.

K.K. Beck war übrigens die Ehefrau von Michael Dibdin, ebenfalls Kriminalautor und u.a. Verfasser der Aurelio-Zen-Reihe.

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Re:Trixie liest
« Antwort #29 am: 04. Mai 2013, 11:10:33 »
Vor einigen Tagen habe ich eine für mich neue Autorin entdeckt, die offenbar sehr schöne Cosy-Krimis schreibt und z.T. auch ins Deutsche übersetzt wurde:

Carolyn G. Hart.

Ich habe mir von zwei ihrer Krimireihen das jeweils erste Buch als Kindle-Ausgabe gekauft und mit einem davon auch sofort begonnen. Es ist die Murder on Demand/ Annie-und-Agatha-Serie um Annie Laurance, die auf einer Insel vor der Küste von South Carolina eine Krimibuchhandlung besitzt und in diverse Mordfälle verwickelt wird. Die Serie hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen, und obwohl die Autorin schon in den 1980ern mit ihr begann, läuft sie offenbar immer noch sehr gut und ist auch bei den Lesern beliebt.

Wie gesagt, ich habe vorgestern mit Death on Demand begonnen, und es gefällt mir bisher recht gut. Bedingt durch die Kulisse einer Krimibuchhandlung ist das Buch natürlich gespickt mit Bezügen zu diversen Kriminalromanen und -autoren. Das erfordert schon ein wenig mehr Hintergrundwissen auf dem Gebiet des Kriminalromans, um alles sofort zu erkennen, aber es macht mir trotzdem viel Spaß zu lesen.
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