Feuer und Schwefel

Autor: Thomas Adcock

Verlag: Piper     

ISBN:  3-492-25675-9   

erschienen: 1998 deutsch (von Jürgen Bürger)                                                           1991 englisch

Inhalt mit Bewertung: "Feuer und Schwefel" ist nicht nur der Titel des zweiten Neil Hockaday-Krimis, sondern zugleich der Name eines alten Gebäudes im New Yorker Stadtteil Coney Island, dessen Fassade das Meisterwerk eines genial-verrückten Malers ziert, der sich Picasso nennt. Picasso schuf früher geniale Wandgemälde für die Vergnügungsparks auf Coney Island, aber seine Kunst ist heute nicht mehr gefragt und so vegetiert Picasso als Penner und Gelegenheitsmaler dahin. Hockaday wird auf Picasso aufmerksam, als dieser ihn eines Abends "zufällig" trifft, und ihm von einem seiner Gemälde in dessen Lieblingskneipe erzählt. Wenig später wird die darauf porträtierte Frau in eben dieser Kneipe erschossen. Damit beginnt eine Serie von Morden nach dem Vorbild von Gemälden, die Picasso anfertigte. Und Hock als Ein-Mann-Mordkommission entwirrt die Lebensgeschichte Picassos, die eine Geschichte des Scheiterns und der Missachtung ist, in dem fieberhaftem Bemühen, weitere Morde zu verhindern.
Adock gelingt wieder eine außergewöhnliche Balance zwischen detaillierter Milieuschilderung, Momenten der Ruhe und Szenen knisternder, atemloser Spannung. Der Roman "Feuer und Schwefel" wurde 1992 mit dem renommierten Edgar Allan Poe Award ausgezeichnet.


06.01.2001 © Claus

Mira

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