Der Tanz der Kriegerin

Autor: Thomas Perry
Verlag: Piper
ISBN: 3-492-25686-4
erschienen: 1999 deutsch (von Fritz R. Glunk) 1996 englisch
Inhalt : Der zweite Band mit Jane Whitefield. Die Halbindianerin, die ihre Intelligenz einsetzt, um Menschen in Bedrängnis zu schützen, indem sie sie ‚verschwinden’ lässt, d. h. eine neue Identität und Spuren verwischen. Es ist ihre Lebensaufgabe und sie hat Visionen von Menschen die ihre Hilfe benötigen. Ihr neuer Fall ist ein kleiner Junge, dem plötzlich ein millionenschweres Erbe in Aussicht steht. Seine Pflegeeltern wurden umgebracht und auch sein Leben ist in Gefahr. Doch wer steckt hinter dem Ganzen? Es sind keine weiteren Erben vorhanden, sein Vermögen wird treuhändlerisch verwaltet. Auf dem Weg zum Gericht werden Timmys Kindermädchen und sein Anwalt ermordet, Jane entkommt nur mit knapper Not und kann Timmy den Weg zum Gericht freibahnen. Das Gericht anerkennt Timmy als Erben und bringt ihn in Sicherheit, bis die Lage geklärt ist. Janes Arbeit wäre nun eigentlich getan, doch auf dem Heimweg läuft ihr ein weiterer Schützling über den Weg. Mary, die mit ergaunerten Millionen auf der Flucht ist. Vorerst ist Jane vollauf beschäftigt Mary in Sicherheit zu bringen und durch riskante, aber raffinierte Finten schafft sie es. Sie trennt sich von Mary und kehrt nun zurück in ihr zuhause. Doch Timmy und die Mordanschläge lassen ihr keine Ruhe, sie nimmt die Nachforschungen wieder auf und landet bei der Firma, die Timmys Geld treuhändlerisch verwaltet. Sie nimmt als angehende Kundin Kontakt auf, beobachtet, sondiert und pickt sich den für sie richtigen Mann heraus. Doch dann geschieht ein weiterer Mord und sie erkennt, dass jemand ganz anderer die Fäden in der Hand hat; eine mörderische Jagd beginnt...
Bewertung : Wieder hat Thomas Perry einen Roman geschrieben, der einen bis zum Schluss in Spannung hält. Man muss die unkonventionelle Jane bewundern, die nicht davor zurückschreckt, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihre Schützlinge zu retten. Auch nicht vor Rache schreckt sie zurück. Gut eingeflochten sind indianische Bräuche und eine ernstzunehmende Liebesbeziehung. Es muss sich aber noch herausstellen, ob diese Liebesbeziehung eine Bereicherung ist oder nicht. Denn irgendwie stellt man sich Jane als ein Einzelkämpfer vor. Aber vielleicht ist das auch eine zu egoistische Denkweise, man wird abwarten müssen, wie die Geschichte weitergeht.
Fevvers, Bernd, Karin
02.10.00 © Maria
Mira