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Der Spiegel aus Bilbao

Verlag: DuMont    ISBN: 3-7701-1959-2    erschienen: 1992 deutsch (von Beate Felten)  1983 englisch 

Inhalt:  Sarah Kelling fährt mit Max Bittersohn in das Sommerhaus der Kellings, um ein bisschen auszuspannen. Gerade angekommen, finden sie einen Spiegel aus Bilbao an der Wand, der den Kellings nicht gehört. Sarah und Max werden dann auch noch von Tante Appie überrascht, die Sarah Gesellschaft leisten will. Alle drei werden zum Cocktail von der Yachthafenclique eingeladen, zu denen die Kellings immer gehört haben. Kurz nach dem Cocktail wird die Gastgeberin Alice B. ermordet aufgefunden und Max als Tatverdächtiger verhaftet. Sarah beginnt nun alle aus der Clique unter die Lupe zu nehmen, um den wahren Mörder zu entlarven.

Bewertung: Auch mit dem "Spiegel aus Bilbao" ist Charlotte MacLeod ein wunderbarer Kriminalroman gelungen. Sie stellt dem reichen Kelling-Clan der konservativ jüdischen Familie von Max Bittersohn gegenüber. Dieses schichtspezifische "unter sich " bleiben wollen, gab es verstärkt in der Vergangenheit, aber auch noch heutzutage kommt diese Einstellung noch häufig vor, sodass man sich damit auch kritisch auseinandersetzen kann. Unbedingt lesenswert!

24.06.00 © Martina Fink

Inhalt : Einige Einbrüche und ein Mord geschehen in einer Kleinstadt Neuenglands rütteln die Einwohner auf. Sarah Kelling kommt als Witwe zurück und gerät mitten hinein. Wer hat Alice B. mit der Axt erschlagen? Wusste sie etwas über die Diebstähle von Antiquitäten? Sarah versucht mit Hilfe ihres Freundes Max Bittersohn hinter das Geheimnis zukommen. Dann passiert ein weiterer Mord und Sarah gerät auch in Gefahr.

Bewertung: Nicht nur spannend war der Roman sondern auch nachdenklich stimmend, wegen der Borniertheit der "Oberklasse" und ihr verwerfliches Denken, weil Sarah sich in einen Juden verliebt hat und die "Gesellschaft" ihn sich gleich als Sündenbock für die Morde ausgesucht hat. Was mir auch gefallen hat, dass die Standesprobleme beider Familien sich nicht klären, die Morde schon, klar. Aber ich habe das Gefühl, dass die Probleme zwischen Oberschicht und Juden in den weiteren Romanen wieder zum Vorschein treten.

04.09.00 © Maria

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