Das zweite Zeichen

Autor: Ian Rankin
Verlag: Goldmann
ISBN: 3-442-44608-2
erschienen: 2001 deutsch (von Ellen Schlootz) 1991 englisch
Inhalt: John Rebus, soeben von Detective Sergeant zum Inspector befördert, wird an einen trostlosen Tatort gerufen: In einem heruntergekommenen Haus in einem ärmlichen Stadtteil von Edinburgh hat man die Leiche eines jungen Mannes gefunden. Eines der vielen Drogenopfer, so sieht es zunächst aus. Doch dann findet man Gift in der Spritze, die den Junkie getötet hat, und aus einem simplen Fall für die Statistik ist eine mysteriöse Mordsache geworden. Rebus begibt sich ein zweites Mal in die Wohnung des Opfers und macht sich Gedanken über die seltsame Haltung, in der man den Toten fand: auf dem Rücken liegend, die Hände zu beiden Seiten ausgestreckt, die Beine geschlossen. Eine Haltung wie Jesus am Kreuz. Daneben ein brennender Kerzenstummel und an der Wand ein mit roter Farbe gemaltes Fünfeck, das Erkennungszeichen eines Hexenkreises. Und darüber ein frischer Zusatz: „Hallo Ronnie“...
Bewertung: Das ist ein Buch, das man nicht aus der Hand legt. Nichts ist, wie es zu sein scheint. Und am Ende ist es wie im richtigen Leben: die Schuldigen sind zu reich um in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt zu werden. Sehr schön auch das Verhältnis Rebus zu seinem Mitarbeiter Watson, der er gar nicht mag, dass er als ein solcher behandelt wird.
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06.05.2001 © Mira
Inhalt: Ein junger Mann wird in einem Armutsviertel Edinburghs tot aufgefunden. Was bei der ersten Betrachtung wie ein "normaler" Drogentoter aussieht, entpuppt sich bald als mysteriöse Mordsache. Denn es wird Gift in der Spritze des Opfers gefunden. Des weiteren gibt Inspektor John Rebus zu denken, dass der Tote in einer seltsamen Haltung aufgefunden wird. Er liegt nämlich in einer Haltung da, die stark an die Haltung Jesus am Kreuz erinnert und des weiteren ist ein rotes Pentagramm an die Wand gemalt. steckt ein Ritualmörder hinter dem Mord?
Bewertung: Auch dieser John Rebus Roman ist wieder ein gelungenes Werk des Autors Ian Rankin. Dieser Roman ist wieder sehr spannend geschrieben, man kann ihn gar nicht aus der Hand legen. John Rebus ist ein melancholischer Serienheld, den man schon lieb gewonnen hat. Das heutige Edinburgh beschriebt Rankin mit einem außergewöhnlichen Realismus. Und dieses Edinburgh kennt John Rebus sehr gut1 Rankin versteht es ebenfalls, den gravierenden Unterschied Edinburghs zu beschreiben: auf der einen Seite elegante, georgische Häuser und im Gegensatz dazu leere, verfallenen Sozialwohnungen. Einfach empfehlenswert!
20.06.2001 © Thomas Fink
Karin
Silke, Andrea