Das zweite Gesicht

Autor: Thomas Perry
Verlag: Piper
ISBN: 3492233473
erschienen: 2001 deutsch (von Fritz R. Glunk) 1998 englisch
Inhalt : Ein Jahr, nachdem Jane Whitefield ihre “Lotsentätigkeit” aufgrund ihrer Heirat an den Nagel gehängt hatte, sieht sie sich plötzlich damit konfrontiert, ihren riskanten Job ein weiteres Mal auszuüben, weil ausgerechnet ihr Ehemann Carey McKinnon sie eindringlich darum bittet. Auf seinem OP-Tisch liegt mit einer Schussverletzung der prominente Chirurg Dr. Richard Dahlman, ehedem Careys geschätzter Mentor, der des Mordes an einer Kollegin bezichtigt wird. Mit Careys Hilfe gelingt es Jane, den frisch Operierten in einer spontanen, tolldreisten Aktion aus der von Polizisten und Fernsehreportern umzingelten Klinik heraus zu schleusen. Aber noch andere zwielichtige Gestalten haben Interesse an dem Arzt, der vehement beteuert, er sei unschuldig. Die Tode weiterer ehemaliger Dahlman-Mitarbeiter scheinen vielmehr alle im Zusammenhang mit einer mysteriösen Schönheitsoperation zu stehen. Doch die Beweislast spricht eindeutig gegen ihn.
Während Jane vergeblich versucht, ihre alte Geschäftsverbindung zu Sid Freeman, einem ‚Universalkriminellen‘, zu reaktivieren, muss sie feststellen, dass inzwischen andere Fluchthelfer in ihrem Namen sehr professionell mit falschen Identitäten handeln. Ihre Kunden aber scheinen, anders als die übliche Whitefield-Klientel, vorwiegend männlich und wohlhabend zu sein. Quer durch die USA reisend, macht sich Jane auf die Suche nach der Bande dieser “Gesichtsfälscher”. Das FBI, das bei der Beschattung der ehrenwerten Arztgattin Mrs. McKinnon wochenlang vor sich hin dilettiert, erweist sich dabei als das weit kleinere Übel.30.06.2001 © Fevvers
Bewertung : Jane Whitefield ist zurück, Gott sei Dank, und lässt ihr idyllisches Eheleben hinter sich. Vorübergehend zumindest. Der Grund für den Wiedereinstieg in den von ihr vor Jahren selbst gewählten Beruf - das Verschwinden lassen von Menschen, die das wirklich nötig haben - wird plausibel dargestellt. Auch im nun vierten Band seiner Reihe liefert Perry die seinen LeserInnen bereits vertrauten Zutaten Whitefield’scher Raffinesse, doch variiert er sie so, dass abermals atemlose Spannung entsteht.
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30.06.2001 © Fevvers
Maria
Karin
Mira