Das Geheimnis der Miss Bellwood

Autor: Anne Perry
Verlag: Heyne
ISBN: 3-453-17775-4
erschienen: 2001 deutsch (von K. Schatzhauser) 1998 englisch
Inhalt: London 1891: Im Haus des anglikanischen Bischofs Ramsay Paramenter stürzt eine junge Frau die Treppe hinunter und stirbt. Ein Unfall oder Mord? Um das Herauszufinden wird Inspektor Pitt beauftragt diskret den Fall zu untersuchen. Es ist eine Zeit des Umbruchs und die Kirche hat sehr zu kämpfen mit ihrer Glaubwürdigkeit, da die Evolutionstheorie des Charles Darwins immer mehr Fuß fasst. Einen Skandal kann sie sich nicht leisten. Doch nach einem Unfall sieht es nicht aus. Miss Bellwood, angestellt als Assistentin des Bischofs um ihm bei seinen Übersetzungsarbeiten zu helfen, hatte sehr konträre Ansichten und hielt damit auch nicht zurück. Dann stellt die Gerichtsmedizin fest, dass sie schwanger war. Etwa vom Bischof? Den Mord kann nur ein Familienmitglied begangen haben, doch wer? Verdächtig ist auch der Sohn des Bischofs, der sich der römisch-katholischen Kirche angeschlossen hat, aber auch Dominic Corde, Pitts Schwager, der überraschend seinen Lebenswandel geändert hat und nun Pfarrer ist, kann man nicht aus dem Kreis der Verdächtigen ausschließen. Hat er sich wirklich geändert? Charlotte, Pitts Frau, glaubt daran und setzt alles daran um Dominic zu helfen. Überraschend verändert sich das Verhalten des Bischofs, ist er wahnsinnig? Ein weiterer Mord geschieht...
Bewertung: Die Spannung des Romans resultiert eher in der interessant angesiedelten Zeitepoche; das Ringen der Kirche um ihren Gläubigen zu helfen, da durch das Fußfassen der Evolutionstheorie große Verwirrung herrscht. Ich konnte mir die Situation in dem Haushalt des Bischofs gut rein versetzen. Allerdings war mir schon sehr bald klar, wie der Plot verläuft und wer der Mörder ist. Nichtsdestotrotz ein Lesegenuss für Anne Perry Fans.
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14.04.2001 © Maria
Bewertung:
Die Lösung war für mich eher leicht zu durchschauen. Das
Thema Konflikt zwischen Darwins Lehre und die der Kirche hat mich nicht so
ganz angesprochen.
Die Gefühle zwischen Mrs. Underhill und Cornwallis waren sehr liebevoll
ausgearbeitet und haben mir in diesem Roman die meisten Schmunzler entlockt.
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28.04.2001 © Cornelia