Anne Chaplet

Anna Chaplet ist das Pseudonym von Cora Stephan. Die vom Verlag aufgebaute fiktive Vita: -1958 in Kiel geboren, studierte Mathematik und Theologie und arbeitete lange Jahre als Lehrerin, Barfrau, Fitnesstrainerin und Börsenbrokerin in Frankfurt am Main. Sie lebt heute auf dem Land in Schleswig - Holstein- , stimmt nicht mit der wahren Welt der Cora Stephan überein. Erst Anfang 2002 lüftete Ann Chaplet ihr Geheimnis und man erfuhr, dass sich hinter dem Pseudonym die Publizistin und Sachbuchautorin Cora Stephan verbarg. Nach ihrem Studium der politischen Wissenschaften in Hamburg und Frankfurt am Main arbeitete die Journalistin als Lektorin, Übersetzerin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin. Sie lebt in Frankfurt am Mein und Südfrankreich.

Der Serienheld von Anne Chaplet ist Paul Bremer, ein Ex-Werbefachmann.

  erschienen 
Paul Bremer-Serie:
Caruso singt nicht mehr 1998 Verlag Antje Kunstmann
Wasser zu Wein 1999 Verlag Antje Kunstmann
Nichts als die Wahrheit 2000 Verlag Antje Kunstmann
Die Fotografin 2002 Verlag Antje Kunstmann
Schneesterben 2003 Verlag Antje Kunstmann
Sauberer Abgang 2006 Verlag Antje Kunstmann
Schrei nach Stille   2008 List
     
Katalina Cavic-Serie
Russisch Blut 2004 Piper
Doppelte Schuld 2008 Piper

Pressestimmen zu Anne Chaplet:

Brigitte, 15.04.1998:

"Caruso singt nicht mehr", der Debütroman von Anne Chaplet, spielt zwar in der hessischen Provinz, ist aber ein Krimi nach feinster englischer Landhaus - Tradition. Packend und subtil. Gnadenlos entlarvend der Blick, den die Autorin hinter die Fassaden der dörflichen Trutzburgen und ihrer Bewohner wirft.

Süddeutsche Zeitung, 19.03.1998:

"Caruso singt nicht mehr" ist viel stringenter und witziger erzählt als einige Bücher so beliebter Krimiladys wie Martha Grimes oder Elizabeth George.

Der Spiegel, 06.04.1998:

"Caruso singt nicht mehr" ist ein virtuoser Kriminalroman, der wirkt, als käme er aus dem angelsächsischen Raum: dicht, mit ironischen Wendungen und einem unerbittlichen Scharfblick für Milieus. Chaplets Roman ist ein Glücksfall für die deutsche Krimiliteratur.

Süddeutsche Zeitung, 1./2.04.1999:

Auch in ihrem zweiten Buch ("Wasser zu Wein") sprengt die Krimiautorin Anne Chaplet mit betont gesellschaftspolitischem Bezug und genauer Ausleuchtung psychologischer Hintergründe die Grenzen des Genres. Angenehm unverkrampft zwischen Ernsthaftigkeit und Humor balancierend hat sie wie nebenbei einen Zeit- und Sittenroman geschrieben...Anne Chaplets feinsinnige Story ist raffiniert gesponnen und doch von schlagender Einfachheit, ihr Sarkasmus so diskret wie treffsicher.....Und obwohl uns die Atmosphäre vertraut ist, wirkt das Ganze so aufregend und exotisch, als wären die Handlungsorte Venedig, Kingsmarkham oder Santa Monica.

Die Zeit, 08.04.1999:

Anne Chaplet ist ihren Fähigkeiten treu geblieben. Ihr Personal ist lebendig, ihre Milieu leuchten in eindringlicher Apartheit, ihre Sprache ist genau, ihr Ton nicht selten witzig....Chaplet bleibt eine Autorin, die weit über das allgemein klägliche Niveau des deutschen Kriminalromans herausragt.

lesen & Leute Nr. 5 / 2000:

Anne Chaplet, Kieler Autorin, vermengt in ihrem dritten Roman die bewährten Ingredienzien, die sonst die angloamerikanischen Polit-Thriller auszeichnen: Liebe, Hiebe, Erpressungen, Korruption, Falschmeldungen, Schmiergelder, Unterstellungen, Betrug, natürlich Mord und zu guter Letzt deutschtummelnde Ewiggestrige.

Buchjournal Nr.3/ Herbst 2000:

Chaplet spinnt viele komplizierte Fäden und spart dabei nicht mit Bezügen zur Realität. Man erfährt so einige desillusionierende Kleinigkeiten über die Arbeitsroutine der Berliner Abgeordneten. Lesevergnügen ist garantiert.

Kölner Stadt - Anzeiger, 15.09.2000:

Anne Chaplet ist nicht gefeit gegen Klischees, aber das sei ihr verziehen. Sie ist eine gute Erzählerin, und das ist keine Selbstverständlichkeit unter Krimiautoren: Ihre Charakterstudien sitzen, die Handlung ist schlüssig, der Spannungsbogen wird durchgehalten bis zum Schluss. was verlangt man mehr von einem Krimi?

Link : Die offizielle Homepage von Anne Chaplet

12.03.2011 © Thomas und Martina Fink