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Arbalests Atelier

Verlag: DuMont   ISBN: 3-7701-5556-4   erschienen: 2001 deutsch  (von Beate Felten-Leidel)  1993 englisch

Inhalt:  Ein neuer Fall für das Detektivehepaar Sarah Kelling und Max Bittersohn. Obwohl Max und Sarah den Sommer gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Davy lieber in ihrem neuen Haus in Ireson's Landing verbracht hätten, sind sie in ihrem Stadthaus in Boston geblieben. Mit der Aufklärung eines Diebstahls beauftragt, wurde Max, ein international bekannter Detektiv für Kunstdiebstähle, bei der Festnahme der Täter verletzt und muss sich in der Stadt noch einer abschließenden Therapie unterziehen. Die um ihren Mann überaus besorgte Sarah sieht es dann auch nicht gern, als er sich allein und zu Fuß in sein Stadtbüro begibt, das er gemeinsam mit seinem angeheirateten Cousin Brooks betreibt. Auf diesem Weg trifft er eine alte Bekannte - die selbsternannte Gräfin Lydia Ouspenska. Die - für ihre gefälschten Ikonen bekannte - Lydia tritt äußerst elegant gekleidet und wohlgenährt auf, ganz entgegen ihrer bisherigen Lebensweise. Misstrauisch geworden versucht Max, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und erfährt, dass die Gräfin gemeinsam mit weiteren Künstlerkollegen Unterschlupf bei Bartolo Arbalest gefunden hat. Arbalest betreibt ein Restaurationsatelier für beschädigte Kunstobjekte und nennt sich selbst den Auferstehungsmann. Max und Sarah kommt die Sache äußerst dubios vor und sie verdächtigen Arbalest , für in der Stadt verschwundene Kunstobjekte verantwortlich zu sein. Sie nehmen gemeinsam die Ermittlungen auf und dann geschieht auch noch ein Mord in Sarahs engstem Bekanntenkreis....

Bewertung: Ich habe mich bei dem Buch wieder köstlich amüsiert, da mich der subtile Humor und die doch recht ungewöhnlichen Charaktere von Charlotte MacLeod immer wieder begeistern und - erfreulicherweise - auch die alten Bekannten ihrer Boston-Serie erneut auftauchten, die ich in "Jodeln und Juwelen" doch schmerzlich vermisst habe. Es macht Spaß zu lesen, wie Sarah nicht nur mit dem Mord in ihrem Bekanntenkreis zurechtkommen muss, sondern sich auch noch mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass Max den ältesten Sohn ihres Cousins Lionel in ihrem Haus aufgenommen hat und sie daraufhin große Sorge - nicht nur um ihr Haus - hat. Der Abzug von zwei Kartoffeln liegt daran, dass ich den Schluss als etwas überhastet empfand und die Auflösung - selbst für meinen Geschmack - sehr ungewöhnlich war. Für alle Fans dieser Serie auf jeden Fall zu empfehlen, um jedoch einige versteckte Anspielungen richtig genießen zu können, empfiehlt es sich, die früheren Bände erst zu lesen. Der Kriminalroman ist aber auch als Einzelband verständlich.

27.04.2001 © MLena

Mariposa

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